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Lebensmittel

Champignons

Auch Egerlinge oder Angerlinge genannt, Pilz aus der Ordnung der Blätterpilze.

Inhaltsstoffe je 100 g verzehrbaren Anteil (Mittelwerte):
Wasser 91,7 g
Kohlenhydrate: 0,6 g
Eiweiß: 2,7 g
Fett: 0,2 g
Kalium 418 g
Magnesium 13 g
Eisen: 1,1 g
Vitamin C 4,0 mg
Vitamin B2 0,45 mg

Champignons haben einen sehr hohen Anteil an pflanzlichen Eiweiß, einen ausgewogenen Mineralstoffhaushalt und einen geringen Fettanteil, das machen den Speisepilz in der ernährungsbewussten Küche unverzichtbar. Besonders reich vertreten sind die Nährstoffe an der Unterseite des Hutes.
Entdeckt wurde der Champignon Mitte des 17. Jahrhunderts in Frankreich. Dort stellte man fest, dass man diesen Pilz züchten kann. Nach der Ursprungsstadt und dem französischen Wort für Pilz erhielt der Pilz den Namen „Champignon de Paris“ (Pilz aus Paris). Auf den Zusatz zur Herkunft wurde im Laufe der Zeit dann verzichtet. Er wurde einst in dunklen und feuchten Gemäuern herangezogen, beispielsweise in stillgelegten Steinbrüchen sowie Bergwerken. Heute wird der Champignon in klimatisierten Spezialgewächshäusern herangezüchtet und gedeiht dort unabhängig von Jahreszeit und Witterung auf speziellem Nährsubtrat. Insgesamt 40 Arten kommen in den mitteleuropäischen Breiten vor. Die meisten von ihnen sind essbar und schmecken gut. Die fünf geläufigsten sind der Wiesenchampignon (Feldegerling, Feld-Edelpilz, Brachpilz), Wald-, Anis-, Stadtchampignon sowie der Braune Champignon. Sie unterscheiden sich in Größe und Farbe ihres Hutes, das Farbspektrum reicht von weiß über gelb bis hin zu sattbraun.
Es gibt auch giftige Arten wie den Karbolegerling. Die wenigen ungenießbaren Arten sind schwer zu erkennen. Ungeübte Pilzsammler können Champignons mit den tödlich giftigen Knollenblätterpilz verwechselt werden.
Lagerung:
Gelagert werden die Champignons kühl und trocken, da sie sich Wasser aus der Luft ziehen. Die in der Luft enthaltenen Bakterien zersetzen den Pilz schnell. Pilze können auch ein zweites Mal aufgewärmt werden. Aufbewahrt werden sollten sie dafür bei 2 bis 4 Grad maximal zwei Tage im Kühlschrank und sollten anschließen auf über 80 Grad erhitzt werden. Damit steht man auf der sicheren Seite.

Pilze einfrieren
Pilze säubern und in Scheiben schneiden und locker in einen Gefrierbeutel füllen. So kann man später so viel entnehmen, wie man brauch.

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