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Kochen mit dem Römertopf
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Römertopf wässern
Um mit dem Römertopf zu kochen, muss dieser zunächst gewässert werden. Dafür den Römertopf und auch den Deckel mit Wasser füllen und ihn so etwa eine Viertelstunde stehen lassen. Der poröse Ton des Römertopfs zieht sich mit Wasser voll. Dadurch kann sich später beim Garen im Inneren des Römertopfs genügend Dampf entwickeln.
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Römertopf reinigen
Heißes Wasser in den Römertopf laufen lassen. Bei starker Verschmutzung auch ein wenig mildes Spülmittel dazu geben. Mit einer Spülbürste die Verkrustungen im Römertopf entfernen und anschließend mit reichlich heißem Wasser den Topf ausspülen.
Römertopf richtig lagern
Zum Trocknen den Römertopf noch nass in den Deckel stellen. Das ist wichtig, da er sonst schimmelt. Wenn der Römertopf richtig trocken ist, kann er mit dem Deckel verschlossen werden. So staubt er nicht ein.
Römertopf verwenden
Bei der Verwendung des Römertopfs ist wichtig, dass der Ofen nicht vorgeheizt werden darf. Den gefüllten Römertopf also grundsätzlich in den kalten Backofen stellen und erst dann aufheizen. Wenn der Römertopf zu schnell erwärmt wird, kann er Risse bekommen und sogar zerspringen. Das gilt auch für das Füllen mit Speisen. In einen aufgeheizten Römertopf dürfen auch nur warme oder heiße Flüssigkeiten hinein. Sobald der Römertopf im Backofen ist, läuft der Rest von selbst. Da nichts anbrennen oder überkochen kann, spritzt auch nichts und der Backofen bleibt sauber.
Ist das Gericht im Römertopf fertig, gilt weiterhin, kein Kälte-Schock für den empfindlichen Topf. Daher ihn immer auf ein dickes Handtuch oder eine gewärmten Untersatz stellen.
Was ist ein Römertopf
Römertopf ist eine Handelsmarke der Römertopf Keramik GmbH. Ein Römertopf ist ein Topf aus Ton, oft versehen mit einem Deckel aus gleichem Material. Die Zubereitung der Speisen erfolgt im Backofen.
In den 1970er und 1980er Jahren erfreut sich der Römertopf in deutschen Küchen großer Beliebtheit. Die Zubereitung von Speisen in einem Tonmantel kannten allerdings schon Jäger früherer Zeiten. Dann wurde Beute mit Ton ummantelt und in der Asche oder über offenem Feuer gegart.
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