Weltraumfähiges Curry

In Deutschland denkt man bei Curry an das Currypulver, in Indien ist es aber eine Art Ragout oder Eintopfgericht (aus Fleisch, Fisch oder Gemüse, immer mit Sauce) und dazu noch äußerst beliebt. Um indische Astronauten auch im Weltall nach ihrem gewohnten Geschmack zu verköstigen, arbeiten Forscher nun an einem Curry-Gericht, das weltraumtauglich ist.

Allerdings wird sich das Weltraum-Curry vom irdisch gekochten und auch verzerrten unterscheiden, es solle keinesfalls so scharf sein. Schließlich müssen Weltraum-Gerichte leicht und einfach zu verdauen sein. Es wird wohl ein Curry Light werden.

Die Zielgruppe für das Curry Light wird wohl auch überschaubar bleiben. Zwar wird plant Indien wohl zwei Luftwaffenoffiziere ins All zu schicken, das kann aber wohl noch ein wenig dauern. Bislang gab es wohl nur einen Inder im Weltall. Am 11. April 1984 startete der erste Astronaut aus Indien mit der Sojus T-11, der Forschungs-Kosmonaut Rakesh Sharma, zu einem Besuch zur sowjetischen Raumstation Saljut 7. Er kehrte dann mit der Sojus T-10 zur Erde zurück. Insgesamt verbrachte Rakesh Sharma sieben Tage, 21 Stunden und 41 Minuten im Weltall.

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